Buchvorstellung: Die Welt Roms überwinden
Es gibt weder Gut noch Böse in der Politik – nur die alte Logik Roms: „Teile und Herrsche“. Regierungen handeln niemals im Interesse der Menschen; es gibt keine „guten“ oder „schlechten“ Regierungen. Wer in einem solchen System für etwas subjektiv Gutes eintritt, wird unweigerlich mit der heftigen Reaktion einer polarisierten Öffentlichkeit konfrontiert.
Der Igel – Sinnbild institutionalisierter Macht und obrigkeitlichen Journalismus’ – ruft stets: „Ich bin schon da!“ Er besitzt das Monopol der Deutung. Der Hase, getrieben von Empörung, rennt sich daran zu Tode. Am Ende siegt der Igel – doch sein Sieg ist leer. Er beruht nicht auf Überzeugung, sondern auf der Erschöpfung des Gegners.
Es ist der Triumph eines Systems, das den Konflikt übersteht, ohne ihn je zu lösen. Hegel lässt grüßen: Die Macht erscheint in neuer Gestalt, geläutert durch die Negation ihrer selbst – und herrscht weiter.
Schlussfolgerung: Wer in der politischen Welt verbleibt, kann diese Welt nicht überwinden – denn sie ist nicht reformierbar. Der Weg zurück zur Erde führt nur über das Subsidiaritätsprinzip, verstanden als Eigenverantwortung, verwirklicht in einer Konföderation. Erst dann kann die Welt Roms – die Welt der Republiken – beendet werden.
Die Tür zur Freiheit: Artikel 28 GG
Das Grundgesetz öffnet dafür eine Tür: Artikel 28, Absatz 1, letzter Satz erlaubt, dass an die Stelle politischer Parteien die Gemeindeversammlung treten kann. Dieser Ansatz wird im folgenden Buch ausführlich in einem rechtshistorischen Kontext dargestellt:
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Die Wurzeln der Freiheit / Die KI zum Mythos der Staatsschulden
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